MICHAELA MATH grow
LOUISE BOURGEOIS Quarantania 1947/1990


Ausstellungsdauer Duration 26. 01. - 17. 03. 2007
   

MICHAELA MATH
grow, Ausstellungsansicht, Christine König Galerie, Wien 2007

MICHAELA MATH
grow, exhibition view, Christine König Galerie, Vienna 2007

Michaela Maths kleine Studien (Steine? Herzmuskeln? Organe?) sind unendlich dicht, schwarz reflektierend, mit feinster Druckbleistiftmine gezeichnet, überzeichnet, mit langsamen, lockenden Zeichnungslinien. Daneben großformatige Tuschezeichnungen von Disteln und Bienenstöcken. Und frühe ephemere Radierungen von Louise Bourgeois. Transparente Epoxid-Güsse in Vitrinen und ein wucherndes, von der hohen Decke hängendes, endloses Gewächs, geknüpft aus Nylonfäden. Gefährliches und Schönes geht ineinander über.

Im zweiten Galerieraum wächst ein Wald aus hunderten Einzelzeichnungen zu einem Dickicht zusammen. Auch diese Arbeit ist unendlich variierbar, erweiterbar.

Zur Ausstellung erscheint eine d/e Publikation mit einem Gespräch zwischen Michaela Math und Michele Robecci, Chefredakteur von „Contemporary“, London.

 

In Michaela Math’s second solo show in our gallery the space including the office will be wrapped up with a band of trees all around. They will grow together to one big thicket, quite hermetic. The front room will include Pencil drawings, small (A4), delicate, „studies“, that have a rather scientific touch. Such things that look like stones or heart muscles, hard to say what fiction is and what description. Ink-works, showing thistles, bee-hives... Epoxy-Casts and a bigger sculpture made of Plastic-String, a folded tube more or less, but that is still growing... (quot.Michaela Math).
Early etchings by Louise Bourgeois amplify the unsettled situation.

A conversation between Michaela Math and Michele Robecchi, Senior Editor of „Contemporary“, London will be published.

 
Third Room: INGEBORG STROBL PHOTO Roman (2)  

Im Zentrum der Installation steht das Buch PHOTO Roman (2) - eine Erkundung von Lebensraum Stadt und angrenzendem Umfeld. Streiflichter auf die Zeit der Jahrtausendwende in Mittel- und Osteuropa, einer Periode des Umbruchs und der Neuorientierung. Das Buch ist eine lyrisch assoziative Annäherung an periphere Lebensmodelle in Gegenwart und Vergangenheit. 2 kurze Videoloops, entstanden im Herbst 2006 in der Stadt Wien, verstärken den Fokus auf das Gleichzeitige unterschiedlichster Erscheinungsformen von Sein, von Begegnung, Nebeneinander und Zufall. Ein Erahnen von Welt im Nebensächlichen - Kontinuität und Veränderung, Hoffnung und Scheitern. Zusätzlich liegt das Buch PHOTO Roman auf, ein Bild-Essay über das Verhältnis Mensch/Natur, der erste Teil dieses Buchprojekts von Ingeborg Strobl.